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Jahreshauptversammlung 2019

Der Vorstand des Angelvereins Oebisfelde hat sich verjüngt. Roman Schrader hingegen verteidigte seinen Titel als Angelkönig.

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Harald Schulz ›

Oebisfelde l Es läuft so richtig rund beim Angelverein Oebisfelde. „Endlich“, stellte ein zufriedener und später erneut einstimmig als Vorsitzender bestätigter Steffen Lachmann fest. Im Verein haben sich in 2018 insgesamt 158 Mitglieder, davon vier Jugendliche, organisiert. Es gab einen Zuwachs von neun Anglern bei zwei Austritten. „Unser Verein ist gut aufgestellt, personell wie finanziell. Wer als Einzelperson bei uns mit dabei sein möchte, ist herzlich willkommen. Allerdings werden wir keine kompletten Vereine aufnehmen“, lautete des Fazit des Vorsitzenden.

Eine Weichenstellung für die kommenden vier Jahre wurde mit den Vorstandswahlen vollzogen. Damit endete Sonntag für Jürgen Heina eine seit 2003 bestehende Ära als Kassenwart. Wie der Vorsitzende ankündigte, wird es für Heina eine Extra-Verabschiedung geben, da er seinen Amtsnachfolger Thomas Giesecke noch eine angemessene Zeit zur Seite stehen wird. Hingegen zeichnet nunmehr Jeannette Grothe verantwortlich für die Niederschriften. Die Oebisfelderin übernahm diese Aufgabe vom Breitenroder Eyk Hildebrandt.

Jahreshauptversammlung

Auf jeder Jahreshauptversammlung ist die Bekanntgabe des Angelkönigs der Höhepunkt. Die Würde, die Vereinskette zu tragen, wurde erneut Roman Schrader zuteil. Sein Ergebnis mit 16.360 Gramm gefangenen Fisch war nicht zu toppen. Es war übrigens das 14. Mal, dass Schrader sich diese Krone des Vereins sicherte. Den zweiten Platz angelte sich Eyk Hildebrandt mit 8060 Gramm, deutlich vor Platz drei, der an Mario Rauh mit 6405 Gramm ging.

Was Lachmann trotz aller positiven Entwicklungen monierte, war der in 2018 geplante Anglerball, der mangels Anmeldungen abgesagt werden musste. Dass das Familienangeln in dem Jahr ausfallen musste, das lag hingegen am zu geringen Wasserstand des Veranstaltungsgewässers.

Zeitintensiv, doch notwendig, so beschrieb der Vorsitzende die 139 Kontrollen an den Vereinsgewässern. Insgesamt wurden 14 Verstöße festgestellt. Zumeist konnten die notwendigen Angeldokumente nicht vorgezeigt werden. Aber es wurden auch „schwarze Schafe“ erwischt, die Köderfische in Eimern oder gar in Kannen aufbewahrt hatten.

Auch etwas mehr Beteiligung wünschte sich Lachmann für Arbeitseinsätze und den Umwelttag. Im Vorjahr kamen lediglich 32 Angelfreunde des Vereins zu diesen Aktionstagen. Lachmann informierte, dass der nächste Arbeitseinsatz am Sonnabend, 23. Februar, um 8.30 Uhr am Oebisfelder Gasthaus an der Aller startet. Die Niendorfer Gräben sollen freigeräumt werden.

Von der Mitgliederversammlung besonders erfreut aufgenommen wurde die Information, dass das Kämmerei-Gewässer angepachtet worden ist. Hinzu kam die zusätzlich positive Nachricht, dass die bestehenden Nutzungsverträge für die Vereinsgewässer bis 2030, für den Bereich Stadt Oebisfelde sogar noch zwei Jahre darüber hinaus, gesichert sind.


Anglerkönig des AV Oebisfelde wurde zum insgesamt 14. Mal Roman Schrader (rechts). Ihm wie auch den Zweitplatzierten Eyk Hildebrandt (Mitte) gratulierte der wiedergewählte Vorsitzende Steffen Lachmann zu den Erfolgen. Der Drittplatzierte Mario Rauh fehlte bei der Versammlung. Foto: Harald Schulz

Mitgliederversammlung

Artikel aus der Altmarkzeitung vom 25.09.2018

reh Oebisfelde. Bilanz über die in den vergangenen sieben Monaten geleistete Arbeit zogen am vergangenen Sonntag die Mitglieder des Angelvereins Oebisfelde und Umgebung 1926. Vorsitzender Steffen Lachmann informierte außerdem über vereinsinterne Vorhaben und Probleme.
„Unserem Verein gehören derzeit 155 Mitglieder an. Sieben Neue konnten gewonnen werden, es gab keine Kündigungen. Unserem Verein gehören demnach 126 Erwachsene,  5 Jugendliche, 8 Passive, 1 Ehrenmitglied des Landesangelverbandes und 3 Vereins Ehrenmitglieder an. 12 Angler arbeiten im Vorstand mit.

Hinsichtlich der Beitragszahlung teilte Steffen Lachmann mit, dass vier Sportfreunde immer noch nicht gezahlt hätten: „Dadurch ist dem Verein ein Fehlbetrag von 538 Euro entstanden. Die Sportfreunde wurden mehrfach angemahnt, haben nicht darauf reagiert und müssen nun mit zusätzlichen Verzugsgebühren rechnen.“

Der Kassenbestand belaufe sich derzeit auf knapp 18 200 Euro, so der Vorsitzende: „Ein Großteil des Geldes wird für den Fischbesatz ausgegeben. Bezüglich der Ohre soll eine Besatzmaßnahme durchgeführt werden. Beantragt wurden je 160 Kilogramm Aland sowie Plötzen/Rotaugen und 50 Kilogramm Bitterlinge. Drei Kostenvoranschläge wurden bereits eingeholt.“

102 Kontrollen wurden im Zeitraum von den sieben staatlich geprüften Fischereiaufsehern durchgeführt. Bei den neun Vergehen handelte es sich unter anderem um unvollständige, vergessene oder abgelaufenen Papiere oder Angeln ohne Berechtigung.
Durch die defekte Schranke am Mittellandkanal/Buchhorster Brücke wurde der Wirtschaftsweg am Kanal von einigen Anglern befahren und als Parkplatz benutzt. „Das ist nicht erlaubt. Dieser Privatweg wird vom Wasserschifffahrtsamt genutzt“, erklärte Lachmann.

Die drei Arbeitseinsätze und der eine Umwelttag an der Wassensdorfer Badekuhle, dem Peisten Graben und am Dorfteich Breitenrode, an denen sich insgesamt 32 Sportfreunde beteiligten, dienten dazu, das Umfeld von Müll zu beräumen und die Gesamtansicht zu verbessern.

Wie viele andere Angelvereine klagen auch die Oebisfelde über den geringen Wasserstand in ihren angepachteten Gewässern. „Wir können als Angler nur tatenlos zusehen. Bis auf den Teich am Wasserwerk. Zweimal musste hier Gefahr in Verzug angemeldet werden. Daraufhin wurden in Absprache mit der Stadt und dem Wasserwerk ein C-Schlauch ausgelegt, zwei Filteranlagen außer Betrieb genommen und über drei Tage Wasser in den Teich gepumpt. Allerdings mit mäßigem Erfolg. Denn der Wasserstand sieht genauso aus wie vorher. Das gleiche Prozedere soll nun in dieser Woche wiederholt werden.
Auch der Dorfteich Breitenrode hat kaum noch Wasser. Hier werden demnächst nach Absprache mit der Stadt und der Naturparkverwaltung die Feuerwehren Breitenrode und Weddendorf zwei C-Schläuche auslegen und Wasser in den Teich aus zwei Tiefbrunnen des Dorfes einspeisen.

Bezüglich der Vorstandsarbeit teilte Steffen Lachmann mit, dass sich regelmäßig getroffen wurde, um vereinsinterne Probleme zu besprechen.
Allerdings würden für die kommende Legislatur mit Jürgen Heina (Schatzmeister) und Eyk Hildebrandt (Schriftführer) zwei Mitglieder nicht mehr zur Verfügung stehen.
„Seit Jahren bitten wir euch um Unterstützung. Wir werden diese Arbeiten, die zum Teil zeitaufwändig sind und gewissenhaft ausgeführt werden müssen, nicht noch zusätzlich übernehmen. Die Verwaltung von Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 25 000 Euro macht man nicht mal so nebenbei“, machte der Vorsitzende klar. Im Februar sollen während der Jahreshauptversammlung Nägel mit Köpfen gemacht werden. Bis dahin besteht die Möglichkeit, an den Vorstand heranzutreten und die Bereitschaft für eine Mitarbeit im Vorstand zu signalisieren. „Jürgen Heina hat sich bereiterklärt, noch ein Jahr mitzulaufen, seinen Nachfolger ordentlich einzuarbeiten und alle Unterlagen vernünftig zu übergeben. Findet sich niemand, löst sich der Vorstand auf. Damit wird auch die Existenz des Vereins, der seit 1926 besteht, in Frage gestellt.“

Bedauerlich sei auch, dass sich die Vereinsveranstaltungen seit 5 Jahren auf dem Abwärtstrend befinden. „Früher gab es das Nachtangeln an der Ohre, Hechtangeln am Kanal und Ohre, an der Wassensdorfer Badekuhle das Familienfest mit Hüpfburg, verschiedenen Spielen und Grillen. Dieses Jahr haben wir gar nichts gemacht. Auch der Anglerball, zu dem sich im vergangenen Jahr lediglich 8 Leute angemeldet hatten wird ausfallen. Der Aufwand, so ein Vergnügen zu organisieren, steht einfach in keinem Verhältnis zum Ergebnis“, stellte Steffen Lachmann fest.

Arbeitseinsatz AV Oebisfelde

 

Bäume und Äste fleißig geräumt

 

Bei strahlendem Sonnenschein und eisigem Nord-Ost Wind, trafen sich Sportfreunde des Angelvereins Oebisfelde am 24.02.2017 zu ihren 2. Arbeitseinsatz in diesem Jahr.

Unter Einsatz verschiedener Technik, galt es Bäume am Peisten Graben zu fällen. Diese Bäume drohten in den Graben zu stürzen.

Erst einmal im Wasser, wäre der Arbeitsaufwand, diese Bäume zu bergen, um ein Vielfaches aufwendiger.

Jedoch bestand nicht nur die Aufgabe, diese Bäume zu fällen, sondern auch ordnungsgemäß zu entsorgen.

Bereits vor Ort wurden die Stämme zersägt, Äste geschreddert und abtransportiert.